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„Deriese.de, ne gute Idee“, wie neulich ein Mandant sagte. Ich bin in zwei Bereichen schwerpunktmäßig tätig und zwar im Reiserecht und im Arzthaftungsrecht.

REISERECHT – SCHLIMME REISE – SCHLIMMER FLUG

Beim Reiserecht kann es um eine Pauschalreise mit Reisepreisminderung oder Schadensersatz wegen vertaner Urlaubszeit gehen oder auch um eine Individualreise. Es kann Probleme mit der Reiserücktrittsversicherung geben. Ein wichtiger Bereich des Reiserechts betrifft die Nichtbeförderung auf einem Flug oder die Annullierung oder erhebliche Verspätung eines Fluges. Dann können sich Ansprüche aus der so genannten Fluggastrechte Verordnung VO EG Nr. 261/2004 ergeben.

ARZTHAFTUNGSRECHT – SCHIEFE ZÄHNE – SCHIEFE KNOCHEN

Beim Arzthaftungsrecht geht es um ärztliche Behandlungsfehler. Bei der Behandlung durch Ärzte in ihrer Praxis oder bei Operationen im Krankenhaus geschehen leider auch Behandlungsfehler – alle Menschen machen Fehler. Daraus können sich bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz ergeben. Ist keine außergerichtliche Lösung möglich, ist gegebenenfalls zu klagen, damit durch Sachverständigengutachten dann der Behandlungsfehler bestätigt werden kann. Zunehmend beschäftige ich mich mit Fehlern von Zahnärzten. Da trifft den Patienten ein Fehler natürlich besonders massiv. Bei der Versorgung mit Zahnersatz, Kronen oder Aufbissschienen kann natürlich mal was schief gehen. Ein Klassiker sind natürlich auch Behandlungsfehler bei so genannten Schönheitsoperationen. „Schönheitsoperationen“ sind rein kosmetische Operationen, die medizinisch nicht notwendig sind.

Aktuelles aus der (Online) Zeitung

Am 06.01.2015 interviewte mich die WAZ online zu einem Fall, über den viel berichtet wurde. Ein Etihad Flug von Abu Dhabi nach Düsseldorf war am 04.01.2015 erst mit 30 Stunden Verspätung gelandet. Die Passagiere hatten erst auf dem Flughafen in Abu Dhabi bei dichtem Nebel 13 Stunden im Flugzeug gesessen. Als es dann losging, war noch eine Zwischenlandung in Wien erforderlich. Ein 73-jähriger Passagier war an Bord verstorben. Was können sich daraus nun für Rechte ergeben – das ist nicht so ganz einfach. Hier der Link zu dem Artikel

www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/30-stunden-verspaetung-fluggaeste-wollen-entschaedigung-id10206515.html

Schmerzensgeld nach Zahnbehandlung

Das Landgerichts Krefeld (Aktenzeichen 3 O 19/14) hat mit Urteil vom 20.11.2014 eine Zahnärztin verurteilt, nach fehlerhafter zahnmedizinischer Behandlung (Brücken- und Kronenkonstruktionen) Schadensersatz für die Neuanfertigung drei Brücken zu zahlen, um die Funktion des Gebisses wiederherzustellen. Auch muss die Zahnärztin Schmerzensgeld zahlen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, weil die beklagte Zahnärztin Berufung eingelegt hat. Für meine Mandantin als Klägerin bleibt nun das Berufungsverfahren abzuwarten. Das Landgericht war vor dem Hintergrund der „nachvollziehbaren und überzeugenden schriftlichen Ausführungen des Sachverständigen“ davon überzeugt, dass die prothetische Versorgung der Mandantin fehlerhaft gewesen sei. Das von der Zahnärztin erzielte Behandlungsergebnis habe nicht den Anforderungen an eine fachgerechte zahnmedizinische Behandlung entsprochen. Beim Schmerzensgeld berücksichtigte das Gericht, „dass die Klägerin infolge der Zahnextraktion und dem in diesem Zusammenhang im Kiefer verbliebenen Teilstück starke Schmerzen erlitten hat und zwei Operationen notwendig wurden. Neben den Schmerzen schwoll aufgrund der Entzündung das Gesicht der Klägerin an. Darüber hinaus hat der fehlerhafte Einsatz der Brücken Schmerzen verursacht“.

Im Express

Am 25.07.2014 erschien im Düsseldorfer Express ein Artikel mit der Überschrift „400 Euro Entschädigung für Urlauber?“ zur Verspätung eines Abflugs vom Düsseldorfer Flughafen in die Türkei um 11 Stunden. Am 24.07.2014 hatte mich der Express dazu interviewt: „Ein Grund für die Passagiere, Schadensersatz zu fordern, so Reiserechts-Experte Dr. Hilmar de Riese … Da die Flugdistanz knapp 2800 Kilometer betrug, können die Passagiere pro Kopf 400 € von der Fluggesellschaft verlangen.“ „Reiserechtsexperte“ – das höre ich doch gerne.

EuGH entscheidet zu Ausgleich bei verspäteten Flügen

Am 23.10.2012 hat der Gerichtshof der Europäischen Union EuGH sein lang erwartetes Urteil in den verbundenen Rechtssachen C-581/10 und C-629/10 verkündet. Danach können Fluggäste auch bei erheblich verspäteten Flügen eine Ausgleichsleistung beanspruchen. In Kurzform: Wenn Fluggäste ihr Endziel drei Stunden oder mehr nach der geplanten Ankunft erst erreichen, dann können sie vom Luftfahrtunternehmen, also der Fluggesellschaft, die die Fluggäste tatsächlich transportiert hat, eine pauschale Ausgleichszahlung verlangen. Das gilt aber dann nicht, wenn die Verspätung ist auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen sein sollte. Über das Urteil hat der WDR in der Sendung WDR aktuell am 23.10.2012 um 21:45 Uhr berichtet. Im Beitrag gab es dann auch ein kurzes Interview mit mir.

Aktuelle Stunde

10Am Donnerstag, 10.05.2012 wurde hier in der Kanzlei ein  Interview mit Mandanten und mir in einer Reisesache für die Sendung „aktuelle Stunde“ im WDR Fernsehen aufgenommen. Wegen Riesenschlangen vor dem Check-In hatten die Reisenden den Flug verpasst.

Sendung „Markt“ im WDR

Montag 28.11.2011 war ein Interview mit mir in einer Reisesache im WDR Fernsehen zu sehen – Sendung „markt“ um 21 Uhr. „markt“ ist das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin im WDR Fernsehen.

Urteil zum Rauchverbot im Hotel

Das Amtsgericht Duisburg hatte sich mit den folgenden Themen auseinandergesetzt:
Keine Nichtraucherzimmer im Hotel / Rauchverbot im Hotel / keine Kaffeemaschine in der Kitchenette
AG Duisburg, Urteil vom 25.11.2008 – 51 C 3840/08.
Das Urteil ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Reiserecht aktuell (RRa) veröffentlicht, und ich habe dazu eine Anmerkung geschrieben – RRa 2/2009, Seite 85. Der Reisende durfte im Hotel nicht rauchen. Das Amtsgericht wies Mängelansprüche im Ergebnis jedenfalls deswegen zurück, weil der Reiseveranstalter im Preisteil des Reisekatalogs auf mögliche Rauchverbote in Spanien hingewiesen hatte – nach meiner Meinung reicht das nicht aus.
Daneben geht es in dem Urteil um die fehlende Kaffeemaschine in der Kitchenette. Nach Auffassung des Gerichts darf der Reisende bei einer Kitchenette zwar eine Kaffeemaschine erwarten, aber wenn diese fehle, liege nur eine vom Reisenden hinzunehmende Unannehmlichkeit vor. Nach meiner Meinung geht es um weit mehr als nur eine Unannehmlichkeit. Für manchen ist der Kaffee das Frühstück.
Ich möchte an dieser Stelle noch auf eine Entscheidung des OLG Rostock vom 21.10.2008 hinweisen, ebenfalls veröffentlicht in der Reiserecht aktuell – RRa 2009, 49. Das Oberlandesgericht Rostock billigte dem Reisenden vor Reisebeginn einen kostenfreien Rücktritt vom Vertrag zu, weil ein Reiseveranstalter nach Buchung einer Kreuzfahrt ein generelles Rauchverbot in den Kabinen eingeführt hatte.

N-TV, WDR, Rheinische Post

Der Fernsehsender N-TV hat mich 2007 zum Thema Abzocke im Internet interviewt, der WDR Hörfunk zum Fall einer Flugverspätung eines Mandanten und die Rheinische Post zu Haien im Mittelmeer vor Ägypten.